Hormonelles Ungleichgewicht: Was deine Problemzonen verraten können
Die Fettverteilung ist nicht nur ein ästhetischer Indikator – sie ist ein diagnostisches Signal. Wenn Sie die Ursache besser verstehen, können Sie gezielt handeln.

Cortisol-Ungleichgewicht
Problemzone: Bauch
Erhöhtes Cortisol durch Stress, Schlafmangel oder emotionalen Druck führt zur „Alarm"-Reaktion. Dadurch wird Fett hauptsächlich im Bauchbereich gespeichert.
Anzeichen:
Fett um den Bauchnabel, Heißhunger, Müdigkeit, Reizbarkeit, Verlangen nach Süßem und Kaffee
Schilddrüsen-Ungleichgewicht
Problemzone: Rumpf
Bei einer unteraktiven Schilddrüse verlangsamt sich der Stoffwechsel, und der Körper beginnt, Fett im Rumpfbereich zu speichern.
Anzeichen:
Kalte Hände und Füße, langsamer Stoffwechsel, Müdigkeit, trockene Haut, Gewichtszunahme trotz gesunder Ernährung
Östrogen-Ungleichgewicht
Problemzone: Hüften, Oberschenkel und Gesäß
Wenn Östrogen nicht im Gleichgewicht ist, lagert sich Fett häufig in Hüften, Oberschenkeln und Gesäß ab.
Anzeichen:
Cellulite, PMS, Brustspannen, unregelmäßiger Menstruationszyklus, Wassereinlagerungen
Insulin-Ungleichgewicht
Problemzone: Hüften und Taille
Insulinresistenz führt zur Fettsammlung an Hüften und Taille, besonders unterhalb des Bauchnabels und entlang des BH-Randes.
Anzeichen:
Ständige Müdigkeit, Heißhunger auf Kohlenhydrate, Müdigkeit nach dem Essen, Fett unterhalb der Schulterblätter, dunkle Hautstellen
Ihr Körper spricht immer – man muss nur lernen, zuzuhören.
Gemeinsam finden wir heraus, welches Hormon Ihre Aufmerksamkeit braucht.
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Dr. med. Almira Dolić
Ärztin für Allgemeinmedizin · feminessa.at